Theodor Herzl

Der geistige Vater des Staates Israel, geboren am 2. Mai 1860 in Budapest, gestorben 3. Juli 1904 in Edlach an der Rax in Niederösterreich.

Von Haus aus war er kein Zionist, er sah seine Zukunft in Österreich und wollte Richter werden. Nach dem Jurastudium in Wien praktizierte er im Jahre 1885 am Landesgericht Salzburg.

In seiner Selbstbiographie schrieb er:

„In Salzburg brachte ich einige der glücklichsten Stunden meines Lebens zu. Ich wäre auch gerne in der schönen Stadt geblieben; aber als Jude wäre ich nie zur Stellung eines Richters befördert worden. Deshalb nahm ich damals von Salzburg und der Rechtsgelehrsamkeit Abschied.“

Theodor Herzl hatte in Salzburg nie einen Antrag auf das Richteramt gestellt.

Eine Tafel an der Mauer der Neuen Residenz in der Kaigasse erinnert an seinen Aufenthalt in Salzburg 1885 und seinen Ausspruch, daß er hier einige der glücklichsten Stunden seines Lebens zubrachte.

Marko Feingold und Bürgermeister Heinz Schaden bei der Enthüllung der Tafel in der Kaigasse