Aktuelles

Filmpremiere: Marko Feingold – Ein jüdisches Leben

Marko Feingold. Holocaust-Überlebender. Fluchthelfer zehntausender KZ-Gefangener. Ehrenbürger der Stadt Salzburg. Unermüdlicher Mahner gegen das Vergessen und Verdrängen. Geboren 1913, wuchs er in der Wiener Leopoldstadt auf. Nach einer Lehre tingelte er mit seinem Bruder Ernst als Vertreter durch Italien. 1938 wurde er anlässlich eines Aufenthalts in Wien kurz nach dem Anschluss Österreichs von den Nazis verhaftet.

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„Stefan Zweig: Weltbürgertum aus den Quellen des Judentums“.

am Montag, 13. September 2021, 19.30 Uhr hält Univ. Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Universität Tübingen) in der Edmundsburg, Europasaal einen Vortrag:

„Stefan Zweig: Weltbürgertum aus den Quellen des Judentums“

Dass Stefan Zweigs Werk ein weltbürgerliches Profil aufweist, ist vielfach bekannt. Er gilt als Paneuropäer und Kosmopolit. Sein Werk hat denn auch über den deutschen Sprachraum hinaus international große Beachtung gefunden. Seine jüdische Herkunft dagegen gilt als für Leben und Werk ohne Belang, abgestoßen, überwunden.

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Als alle Ohren hören konnten

Masterstudierende des Studiengangs Applied Theatre der Universi­tät Mozarteum arbeiten an einer temporären Audio-Installation, die die Möglichkeit aktiven und lebendigen Erinnerns unter­sucht.

Die Audio-Installation „Als alle Ohren hören konnten“ wird vom 24.06. bis zum 26.06.2021 von jeweils 15 Uhr bis 20 Uhr entlang der Glan in Leopoldskron, Stadt Salzburg installiert sein.

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Gedenken an die Bücherverbrennung

Haltung einst: jetzt

Rede, Poetry & Musik Doron Rabinovici, Yasmin Hafedh, Dalibor Marković, Tanasgol Sabbagh, Henrik Szanto, Meral Ziegler, Duo Winkler – Kellerer

Freitag, 30. April 2021, 18 Uhr
Salzburg Museum: Live-Stream
Salzburger Bücherverbrennung 1938 : 2021

In Erinnerung an die Salzburger Bücherverbrennung am 30. April 1938 durch die Nationalsozialisten auf dem Residenzplatz organisiert die „Initiative Freies Wort“ (Tomas Friedmann, Albert Lichtblau, Karl Müller) auf Einladung der Stadt Salzburg und mit Unterstützung der Kulturabteilungen von Stadt und Land sowie in Kooperation mit dem Salzburg Museum und zahlreichen Institutionen jährlich eine aktuelle Veranstaltung. Dabei geht es nicht nur um einen historischen Rückblick. Ziel ist stets, die Verbindung zur Gegenwart deutlich zu machen und ein mutiges Zeichen gegen Intoleranz und für Mitsprache zu setzen.

Für 2021 wurde als Thema „Haltung“ gewählt. Nach einer Rede des Schriftstellers Doron Rabinovici treten auf der Jedermann-Bühne im Innenhof des Salzburg Museums fünf engagierte Slam-Poet*innen auf: Yasmin Hafedh (Österreich), die auch moderiert, Dalibor Marković und Meral Ziegler (beide Deutschland) sowie Tanasgol Sabbagh (Iran/D) und Henrik Szanto (Finnland/GB). Musik kommt live vom Duo Georg Winkler & Hubert Kellerer. Außerdem wird die Komposition „S’brent“ des jüdisch-polnischen Dichters und Komponisten Mordechaj Gebirtig als Glockenspiel erklingen.

Live-Stream: www.fs1.tv – pandemiebedingt findet die Veranstaltung ONLINE statt. 

Mitveranstaltende Institutionen: IFW in Kooperation mit Salzburg Museum, Salzburger Autorengruppe, Stefan Zweig Zentrum, Stolpersteine Salzburg, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, KZ-Verband/VdA Salzburg, Plattform für Menschenrechte, Friedensbüro, Israelitische Kultusgemeinde, erinnern.at, Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte, Katholische Aktion, Afro-Asiatisches Institut, Caritas, Diakonie Flüchtlingsdienst, Waldorfbildungsverein, Literaturhaus Salzburg, Arbeiterkammer und Akzente Salzburg

chag sameach

Mi 27.1.2021: Stilles Gedenken an Holocaust-Opfer

Salzburg: Ein breites Bündnis von Organisationen lädt zum »Int. Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust«

Im Jahr 2005 erklärten die Vereinten Nationen den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zum »Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust«. Der Befreiungstag jährt sich am 27. Jänner 2021 zum 76. Mal.

Die Erinnerung an die Befreiung dieses Vernichtungslagers gibt auch Anlass zu reflektieren, dass sich während der Covid-19-Pandamie bedenkliche und gefährliche Entwicklungen bemerkbar machen: Protestaktionen werden gezielt von Rechtsextremen gekapert und unterwandert, verschiedentlich vergleichen sich die Protestierenden sogar mit den Opfern der Shoah, in dem sie gelbe Judensterne auf der Kleidung tragen oder sich mit Anne Frank gleichsetzen.

Wir halten es für unsere Pflicht, jeglicher Relativierung des nationalsozialistischen Terrors entgegenzutreten. Zentrales Anliegen des Personenkomitees Stolpersteine bleibt es aber, den Terror-Opfern Namen und Lebensgeschichten zurückzugeben. Dazu gehören auch Opfergruppen, die im befreiten Österreich gesetzlich diskriminiert werden, keinen Anspruch auf Opferfürsorge haben.

Die jährliche Gedenkveranstaltung, zu der wieder das Personenkomitee Stolpersteine Salzburg, die Israelitische Kultusgemeinde, der KZ-Verband Salzburg/VdA, die Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen, das Stadtarchiv Salzburg und die Katholische Aktion einladen, findet heuer am:

Mittwoch 27. Jänner 2021, 18:00

Antifaschistisches Mahnmal beim Hauptbahnhof Salzburg statt.

Angesichts der Epidemie entfällt die traditionelle Gedenkrede. Realisiert wurde ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Radiofabrik FM 107,5 & 97,3 MHz, live um 18:00 vor Ort, als Radiosendung um 18:30. Eine Produktion von Susi Huber mit den Sprecher_innen Arno Fischbacher und Laura Strauss sowie einer Komposition von Gerhard Laber.

Bitte Maske tragen und Abstand halten!

• Israelitische Kultusgemeinde Salzburg

• Personenkomitee Stolpersteine

• KZ Verband Salzburg/VdA

• Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen

• Stadtarchiv Salzburg

• Katholische Aktion

Eine aktualisierte Liste aller derzeit bekannten rund 1.400 Opfern des NS-Terrors aus Stadt und Land Salzburg ist auf unserer Website abrufbar:

Foto: Stadt Salzburg / Alexander Killer 

“Chanukka Sameach”

Chanukka Sameach
Happy Chanukka