Helena Ganor „Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit“

übersetzt und herausgegeben von Eva Spambalg-Berend.

Es liest: Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer

Mittwoch, 19. Okt. 2022, 18.30 Uhr 

Ort: Synagoge (Lasserstraße 8, Salzburg) 

Der Eintritt ist frei!
Aus Sicherheitsgründen wird um eine Anmeldung gebeten: 
E-Mail: office@ikg-salzburg.at oder 
SMS / Whatsapp: 0676-35 34 396

 Vier Briefe erzählen von der Liebe, sie erzählen vom Grauen und von der Widerstandskraft in schwerer Zeit. Sie schildern die Geschichte eines elfjährigen Mädchens, dessen Mutter und Schwester von den Nationalsozialisten ermordet werden. Vom Vater getrennt, überlebt sie allein auf sich gestellt in den Straßen von Lwów. Jahrzehnte später als erwachsene Frau in den USA, richtet sie in Gedanken Briefe an ihre engs-ten Angehörigen und schreibt auf, was sie erlebt hat. 

Ein Buch zum Weinen und zum Trostfinden. 

Dr. Helena Ganor wurde 1932 in Lwów in Südostpolen (jetzt Lwiw, Ukraine) geboren und überlebte dort den Holocaust. Nach dem Krieg studierte sie in Warschau Medizin und arbeitete als Ärztin. 1969 emigrierte sie nach Kalifornien, wo sie bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2005 als Internistin praktizierte. 

Dr. Eva Spambalg-Berend arbeitet als Lektorin, Regisseurin und Dozentin für Darstellende Kunst. An der Universität Salzburg hat sie in diesem WS einen Lehrauftrag im Masterstudium Literatur- und Kulturwissenschaft über-nommen.